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Wissenswertes

rund um den Blumentopf 

Töpfe und Untersetzer


Erst mit dem passenden Untersetzer werden Topf und Pflanze zur perfekten Einheit.
Damit die Optik stimmt, sollten Sie bei der Auswahl des Untersetzers auf die richtige Größe achten. Ab einem Topfdurchmesser von ca. 14 cm empfiehlt es sich, den Untersetzer ca. 2 Größen kleiner als den verwendeten Tontopf zu wählen. Zu einem 20 cm Blumentopf (oberer innerer Durchmesser) passt demnach ein 18 cm Untersetzer. Anders verhält es sich bei Glockentöpfen oder Toscanatöpfen. Durch den deutlich kleineren Bodendurchmesser sollten auch kleinere Teller verwendet werden. Als Faustregel kann gelten: zwei Finger breit sollte der Abstand zwischen Topfwand und Innenseite des Untersetzers betragen. In der Liste der Artikeldaten haben wir die jeweils passenden Untersetzer für Sie aufgelistet.
Wenn Sie Pflanzen verwenden, die große Mengen Gießwasser benötigen, kann es vorkommen, dass ein Teil dieses Wassers im Untersetzer aufgefangen werden muss. Für diesen Fall bieten sich glasierte Standard-Untersetzer (006) an, da sie ein höheres Fassungsvermögen als die flacheren PKU- (131) und CKU- (133) Modelle haben. Doch dies ist nicht zwingend vorgeschrieben, der persönliche Geschmack lässt durchaus andere Lösungen zu.
Damit ist schon die wichtigste Aufgabe eines glasierten Untersetzers genannt, nämlich, überschüssiges Gießwasser aufzufangen.
Bei unsachgemäßer Anwendung kann es aber zu Schäden an Möbeln oder Bodenbelägen kommen.

Bitte beachten Sie unbedingt die folgenden Hinweise, um solche Schäden zu vermeiden:
1. Zwischen dem Untersetzer und seiner Unterlage kann sich durch übergelaufenes Gießwasser Kondensatwasser bilden. Wenn nicht für ausreichende Luftzirkulation gesorgt wird, kann es zu Schimmelbildung oder Fäulnis auf Teppichen oder Holzparkettböden kommen. (Ein Effekt, der auch bei Untersetzern aus Kunststoff oder Gefäßen für Hydrokulturen auftreten kann!)
2. Kontrollieren Sie deshalb von Zeit zu Zeit die Unterseite des Untersetzers und wischen Sie verschüttetes Gießwasser gründlich auf (besonders unter dem Untersetzer).
Oft genügt es schon, zwei dünne Hölz- oder Kunststoffstäbe unter den Untersetzer zu legen, um die Unterlage durch Luftzirkulation trocken zu halten.
3. Reinigen Sie den Teller, wenn er verschmutzt ist. So bleibt er lange Zeit ansehnlich. Sie erkennen außerdem Beschädigungen und evt. Risse.
4. Im Falle von Beschädigungen sollten Sie den Untersetzer auf keinen Fall weiter verwenden sondern ihn gegen einen neuen austauschen.
5. Unglasierte Untersetzer dürfen nur im Außenbereich (Hof, Terrasse, Balkon) verwendet werden, da sie nicht wasserdicht sind. Gleiches trifft für imprägnierte Untersetzer zu. Das Wasser perlt zwar von der Oberfläche ab, eine absolute Dichtheit des Tellers kann aber nicht zugesichert werden.
6. Zur Sicherheit empfehlen wir, glasierte Untersetzer im Winter nicht im Freien zu lassen.